Die Ausstellung ist eröffnet!
Hier gibt es nicht nur Kreatives Schreiben, sondern auch die Möglichkeit für alle Kreativen, sich zu zeigen!
Hier können Autoren, Maler, Dichter, Texter,... ihre Kunstwerke, Bücher, Texte ausstellen. Ich freue mich darauf und wer weiß, vielleicht ergeben sich daraus Synergieeffekte? Ich bin gespannt! Sprechen Sie mich bei Interesse gerne an, es ist kostenlos!
Neu in der "Ausstellung":

Stefan Marek alias Steven Omen
Autoren im Portrait, Interview und Autorenportrait, erschienen am Sonntag, den 18. Juli 2010. Der Beitrag stammt von Barbara Lechner auf www.barbaras-buecherregal.at.
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Steven Omen: Deutscher Schriftsteller, Mitglied im Literatur Büro München, geboren am 30.08.1968 in Cosel/Polen.
Hinter dem Pseudonym Steven Omen verbirgt sich der deutsche Schriftsteller Stefan Marek. Dem Schreiben widmet sich der Autor schon seit seiner Jugend, Literatur und das gedruckte Wort prägten auch seinen bisherigen beruflichen Werdegang. Nach Abitur 1988 in Mannheim, einer Ausbildung zum Verlagskaufmann war er seither in diversen Verlagen, u.a. Burda und Gross Verlag tätig.
Neben dem Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten ist noch eine zweite Tätigkeit hervorzuheben: das Münchner Literaturbüro, in dem Steven Omen Mitglied ist. Steven Omen schreibt nicht nur Prosa, sondern auch Lyrik, welche auch im Roman Amo Vitam eingebettet ist. Steven Omen schreibt Romane in einem modernen Schreibstil, Gegenwartsliteratur, wie sie im Kommen ist, seine Romane sind kurz, aber doch voller Tiefe. Mit Blick aus Wesentliche beschränkt, zieht er den Leser hinein in eine Welt, wo aber nicht alle Fragen beantwortet werden.
Von Steven Omen sind momentan 2 Romane erschienen "Ein Sommer der Liebe" (BOD, 2003) und "Amo Vitam" (Epubli Verlag, Berlin, 2010), letzteres möchte ich anschließend vorstellen. weitere Veröffentlichungen:Kurzgeschichte "Fliegen" in "Neues aus Anderwelt" (2009),1. Platz beim Vorentscheid zum Haushauser Werkstattpreis im Juli 2010 mit der Kurzgeschichte "Raskolnikow 2010"
Interview:
Was ist als nächstes geplant?
Zur Zeit schreibe ich an einem Roman. Darin geht es um den Teufel, der nach München kommt und es geschehen seltsame Dinge. Es regnet Geld oder Straßen verwandeln sich in venezianische Kanäle. Nebenbei will ich einen Band mit Lyrik und kürzerer Prosa veröffentlichen.
Was ist Ihr absolutes Lieblingsbuch?
Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Der Meister und Margarita" von Bulgakow.
Ihre Muse ist?
Meine Muse sind die Frauen im Allgemeinen...
Zukunft des Buches: E-book oder doch das gedruckte Wort?
E-Book wird ein komplementär zum gedruckten Buch werden. So wie Internet zur Zeitung.
Welchen Stellenwert hat das Lesen heute noch in Ihren Augen, in Zeiten von Facebook- Twitter und Co?
Gelesen wir in der heutigen Zeit auch noch, nur anders. Man sollte die heutige Generation nicht verdammen, das tat Cicero ja auch schon. Die heutige Jugend liest eben anders, aus verschiedenen Quellen. Und der Roman ist noch lange nicht tot! Gute Literatur wird immer gelesen.
Welches Buch haben Sie nie fertiggelesen?
Die Brüder Karamasow" von Dostojewski habe ich nie fertiggelesen
Sie sind im Literaturbüro tätig und so auch Mitbegründer des Münchner Literaturpreises, wie kam es dazu und welche Möglichkeiten sollen hier geschaffen werden?
Ich bin seit 8 Jahren im Münchner Literaturbüro, Anlaufstelle für Literaturinteressierte in München. Wir veranstalten seit 25(!) Jahren jeden (!) Freitag eine Lesung. Der Lyrikpreis München soll der Gattung Lyrik zu mehr Beachtung im Münchner Literaturbetrieb verhelfen. Im Dezember ist der große Endausscheid im Gasteig in München. Ich administriere die Website des Lyrikpreises. Darüber hinaus betreue ich die Facebookgruppe "Literaturbüro München". Diese Gruppe hat in kurzer Zeit schon 450 Mitglieder.
Steven Omens neuestes Buch:

Amo Vitam
Gebundene Ausgabe: 96 Seiten Verlag: epubli GmbH (13. Juni 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3869315091 ISBN-13: 978-3869315096 Steven Omen bei Amazon
Amo Vitam ist eine Geschichte mit einem rasanten Tempo. In 93 Seiten verpackt, wofür andere das drei oder vierfache benötigen.Ein Einblick in das Leben von Menschen gewährt, Sehnsüchte und Gedanken aufzeigt, aber auch einfach nur das Leben erzählt. Gewiss mag mancher denken, die Geschichte ist mit unter 100 Seiten relativ kurz, doch es muss nicht immer ein dickes Buch sein. Ohne viel Schnickschnack,auf das Wesentliche beschränkt, denn für alles andere gibt es ja die Phantasie des Lesers. Prägnant und zielsicher führt Steven Omen den Leser durch die Geschichte, lässt ihn nicht abbiegen oder kurz verschnaufen, sondern geradewegs auf Ziel, bzw das Ende oder ist es doch nicht das Ende - geht der Weg.
Susanne Kellersmann aus Osnabrück,
über deren ausgestelltes Werk ich mich besonders freue!!!!
Susanne Kellersmann wurde 1953 in Osnabrück geboren, arbeitete als ausgebildete Fotolaborantin in der Werbefotographie, war selbst. Kauffrau im Naturwarenladen und ist seit 1997 Heilpraktikerin für klassische Homöopathie.
"Der Weg der Krieger"
50x80 cm, Acryltechnik, Preis auf Anfrage
Die Malerin Rita Kahl, geb. 1940 stammt aus Lübeck und lebt seit vielen Jahren in Hofheim. Ihre Bilder malt sie mit Aquarell, Kohle, Öl und Acryl.
Bild wird wieder eingestellt, ist leider durch ein Formatierungsproblem "verschwunden".
Berlin-Alexanderplatz, 80x80cm, Acryl auf Leinen, Preis auf Anfrage
Den Anfang der "Ausstellung" machte Rainer Thielmann, Autor, Dichter und Songwriter aus Halfing im Chiemgau.

Hier sehen Sie sein im Jahre 2008 erschienenes Buch:

"Indien von innen -
rätselhaft magisch -wundersam fremd".
Rezension
Einladung zum Mitstaunen
(von Tatjana Jasmina Markulin, Freitag, 27. März 2009 auf www.cultureglobe.de)
Bei Bildbänden in Kombination mit Text bin ich immer etwas skeptisch, neigen sie – vor allem in Verflechtung mit Lyrik – häufig dazu, das Visuelle zu überfrachten und die Sprache zum Statisten zu degradieren. Positiv überrascht hat mich darum Rainer Thielmanns schöner Bildband, der den Bildern unaufdringlichen Raum zuweist; Raum vor allem für die Phantasie des Betrachters. Statt sich in den Fotografien zu verlieren, folgt man dem Text, der auch graphisch dominiert, und erfährt die mit großer Feinheit und Bedacht ausgewählten Fotos als zusätzliche Dimension der Gedichte.
Thielmann bereiste Indien und hat eine wahre Fundgrube von Eindrücken mitgebracht, die plastisch in diesem Buch widergespiegelt werden. Sowohl Thielmanns Lyrik als auch seine Fotos offenbaren das Land am Ganges auf vielfältige Weise, laden zu einer Reise ein, die dank sehr guter Konzeption leicht fällt, ohne oberflächlich zu sein. Und jene, die schon einmal in Indien waren, entführt das Buch sofort wieder dorthin.
Man sollte nicht von der Tatsache (vor)eingenommen sein, dass Rainer Thielmanns Biografie nicht den Standards der „Hochliteratur“ entspricht und der Anspruch ist auch mitnichten ein solcher. Der Bildband und die Verse laden vielmehr dazu ein, den Autor auf seiner Reise zu begleiten , öffnet Horizont um Horizont so zart, unaufdringlich und leise, dass man sich plötzlich selbst als Reisender, als Erlebender wiederfindet. Die gesamte Komposition kommt so unbeschwert authentisch daher, dass sie verzaubert; umso mehr vor dem Hintergrund, dass diese Qualität so manchem Werk, das allenorts groß besprochen und abgehandelt wird, vollständig abgeht.
Wir haben hier kein hochdotiertes Werk der „Weltliteratur“ vor uns, wohl aber eines, das uns (andere) Welten eröffnet und sogar spielerisch zur Frage einlädt, was „Weltliteratur“ denn nun eigentlich ist. Diesem Begriff somit gewissermaßen die Welten-Literatur entgegenstellt und dabei auch gelegentliche Exkursionen in exponierte Eigenheiten der deutschen Sprache nicht scheut:
Old Delhi
Menschenhupentempeldreck
Rikschacurrybusversteck
Bettlerbrachenlumpenkot
Lebensingweratemnot
Hundeschwülegötterkuh
AugensklettestimmenYOU!
Händlerpferchehimmelnah
Hindustäbchendufterbar
Sitarmessingrupienschrott
Überunternebenjob
Gassenteafortwoagent
Schocktouristenexkrement
Farbenquietschenkrüppelqual
Monsunmantragüllkanal
Stimmenräderchickenhalt
Delphi dampft – urmittelalt
Hören Sie es? Ein Meisterstreich ist Thielmann somit dennoch gelungen. Denn ein Buch, das sowohl den literarisch Kundigen und Belesenen, als auch den „gelegentlichen Leser“ und sogar Menschen, denen Lesen wenig bis gar nicht nahe liegt, in den Bann zu ziehen vermag, muss man erstmal publizieren. Es erreicht und berührt unmittelbar, ist erfrischend, bereitet Freude und ist der wärmsten Empfehlung wert.
Hier können Sie Kontakt mit dem Autor aufnehmen:
https://www.xing.com/profile/Rainer_Thielmann
Rainer Thielmann: Indien von innen
Reiselyrik Verlag, ISBN 978-3-9812583-0-1
www.indienvoninnen.de